Goethe - ein letztes Universalgenie? Sebastian Donat in Verbindung mit Hendrik Birus

Goethe - ein letztes Universalgenie? Sebastian Donat in Verbindung mit Hendrik Birus

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Beschreibung

Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Goethe-Instituts

Nur in russisch und spanisch erhältlich!

"Nennt man Goethe ein letztes 'Universalgenie', dann in einem ganz spezifischen Sinn. Denn der junge Goethe war wohl ein Genie, aber kein universelles; der reife Goethe beanspruchte weder ein 'Genie' noch ein 'Klassiker' zu sein und erblickte gerade in der Beschränkung den Weg zur Meisterschaft; der späte Goethe aber strebte wohl nach Universalität, entfernte sich jedoch zunehmend von der Leitvorstellung des 'orgiginal genius' und konzipierte schließlich das 'être collectif' als Realisationsform der Idee des Universalgenies unter der Bedingung der Moderne."

Die Münchener Komparatisten Sebastian Dorat und Hendrik Birus präsentieren in diesem reich illustrierten Band die erstaunliche Vielfalt der Arbeits- und Interessengebiete Goethes. Vor Augen geführt werden zunächst seine hochbegabten Anfänge und das Projekt einer 'ästhetischen Erziehung' der Deutschen während der zwei Jahrzehnte der 'Weimarer Klassik'. Den Schwerpunkt bildet das einzigartige Wissensspektrum des späten Goethes sowie dessen - heute mehr denn je aktuelle - Transformation in sein dichterischen Alterswerk, vor allem den "Faust II".

144 S. : überw. Ill.